Die Tatsache,
- dass man sich bei Halloween in Geister, Hexen und andere dämonische Gestalten verkleidet,
- dass Halloween in Filmen und Büchern nur als Horror thematisiert wird,
- dass okkulte Handlungen bei Halloweenpartys nicht unüblich sind,
- dass Halloween zum höchsten Feiertag für Hexen, Satanisten und andere Okkultisten geworden ist,
ließ uns dieses Fest nicht so harmlos erscheinen, wie allgemein angenommen wird.
Halloween
- ein harmloser Spaß aus Amerika für Kürbisanbauer und Kostümhersteller, die ein paar Cent verdienen?
- Für Menschen, die endlich mal wieder Feiern können?
- Oder ist man bei der halloween´schen Geisterstunde von allen guten Geistern verlassen und wird die Geister, die man ruft, vielleicht gar nicht mehr los?
Sämtliche Bräuche und Symbole dieses Festes haben ihren Ursprung in Heidentum, Okkultismus und Satanismus. Halloween führt zu einem spielerischen Umgang mit dämonischen Bräuchen.
Die Erfahrung zeigt: „weiche Drogen” sind häufig der Einstieg für „harte Drogen”. Die Beteiligung an Feiern zu Halloween macht Menschen offen für okkulte Betätigungen (zum Beispiel Gläser oder Tisch rücken). Okkultisten nutzen den Tag und Brauch von Halloween für die Werbung neuer Anhänger.
Ursprung
Nicht sicher ist...
Die Ursprünge von Halloween gehen auf die Kelten zurück, die vor 5000 Jahren Irland, Schottland und Nordfrankreich besiedelten. Allerdings wird der keltische Ursprung nicht von allen Volkskundlern und Religionshistorikern geteilt.
Um die Toten zu besänftigen wurden zur keltischen Feier des Sommerendes (31.10.) das Samhain Fest gefeiert. Bei diesem Ritual wurden die Früchte des Feldes und Tiere den Verstorbenen in einem Feuer geopfert um zu verhindern, dass diese von den Lebenden Besitz ergriffen. Die Kelten glaubten, dass die Grenze am Samhain zwischen dieser Welt und der Anderswelt dünner wurde. Es wird vermutet, dass zur Abwehr der schädlichen Geister Kostüme und Masken getragen wurden um diese Geister zu täuschen.
Sicher ist...
Zwischen 608 bis 615 nach Christus wurde vom Papst Bonifatius IV. das Allerheiligenfest ins Leben gerufen, um der Heiligen und Märtyrer zu gedenken. Dies war vermutlich der Versuch das heidnische Fest der Römer, das durch die Eroberung des Großteils des keltischen Reiches durch die Römer mit den römischen Festen Feralia (Totengedenken) und der Verehrung Pomonas (Göttin der Früchte) verschmolz, einen christlichen Hintergrund zu verleihen.
In den britischen Gebieten wurde dieser Tag „all hallows” genannt. Um 998 nach Christus kam durch Odilo, dem fünften Abt der Abtei von Cluny, der Allerseelentag dazu. Der Vorabend zu Allerheiligen, der Allerheiligentag und der Allerseelentag wurde „hallowmas” genannt und wandelte sich zu Halloween. Auch die Bezeichnung „all hallows eve” wird als Herkunft von Halloween verwendet.
Im 19. Jahrhundert verbreiteten irische Auswanderer die Tradition von Halloween in die Vereinigten Staaten von Amerika. Dieses Brauchtum wurde von den Kindern anderer Einwanderer übernommen und entwickelte sich zu einem wichtigen Volksfest in den Vereinigten Staaten und Kanada. Seit den späten 80er Jahren schwappt dieses Fest auch nach Mitteleuropa über.
Traditionen
Trick or Treat
Die Ursprünge von „trick or treat“ (Süßes oder Streiche) ähnelt der spätmittelalterlichen Praxis der sogenannten „soul cakes” (kleiner runder Kuchen). Bei dieser Tradition bettelten arme Teile der Bevölkerung zu Allerheiligen(1.11.) um Nahrung und dabei wurden die Kuchen verteilt. Im Gegenzug beteten die Armen für die Verstorbenen der Familien zu Allerseelen (2.11.). Allmählich begannen die Kinder, egal ob arm oder reich, von Haus zu Haus zu ziehen und um Kuchen oder Süßigkeiten zu betteln.
Masken
Das Verkleiden und Maskieren zu Halloween geht auf den Versuch der keltischen Tradition zurück, die Geister durch Täuschung zu beschwichtigen.
Kürbis
Der Brauch, ausgehöhlte und von innen beleuchtete Kürbisse zum Halloween-Fest aufzustellen, stammt aus Irland, nach einer Sage vom Bösewicht Jack Oldfield („Jack O´Lantern”). Der Ursprung des beleuchteten Kürbisses war eigentlich eine beleuchtete Rübe, doch da in den USA Kürbisse in großen Mengen zur Verfügung standen, höhlte man stattdessen einen Kürbis aus. Dieser Kürbis war seither als Jack O´Lantern bekannt. Um böse Geister abzuschrecken, schnitt man Fratzen in Kürbisse, die vor dem Haus den Hof beleuchteten.
Persönliches und Biblisches
Sollte man Halloween gelassen sehen und dieses Fest als ein weiterer erlebnisintensiver Event der Spaßgeneration sehen? Oder haben ein paar Leute eine Marktnische entdeckt und kochen nun ihr gruseliges Süppchen auf dem Licht von Kürbisköpfen?
Wir wollen mit dieser Seite keine öffentliche Front gegen dieses Fest beziehen. Allerdings können wir als Christen nicht darüber hinwegsehen, dass die verwendete Symbolik und Gestik ihren Ursprung im Okkulten und Satanischen hat.
Kann so ein harmloser Spaß dem Menschen schaden?
Gott stellt sich in seinem Wort (Bibel) ganz klar gegen Wahrsagerei, Totenkult usw.
Als Kinder Gottes halten wir uns an eine solche Warnung. Denn alles Übernatürliche kommt entweder von Gott oder vom Fürst dieser Welt – also Satan.
Für uns steht fest, dass mit diesen vermeintlichen „harmlosen“ Praktiken wie Tisch- oder Gläserrücken, wie das Legen von Tarotkarten usw. die beteiligten Personen sich für die finsteren Mächte öffnen und den Einfluss daraus nicht wahrnehmen und kontrollieren können. Natürlich finden nicht bei jeder Halloweenparty solche okkulte Praktiken statt.
Für die Kinder, die von Haus zu Haus gehen wird dies wohl kaum zutreffen, allerdings haben sie diesen Brauch mit Geister und Hexenverkleidung und der kleinen „Erpressung“ Süßes oder Saures in angenehmer Erinnerung. Wie wird sich dieses Kindheitserlebnis im Erwachsenenalter auswirken? Wir sehen hier einen schwierigen Grenzgang zwischen harmlosen Spaß und der Gefahr des okkulten Einflusses.
Aus diesem Grund haben wir einen Handzettel erstellt, der am 31.10. den Kindern mit den Süßigkeiten in die Hand gegeben werden kann.





