"Glauben heißt nichts wissen". Landläufig wird dieser
Spruch sehr oft auf den christlichen Glauben bezogen. In diesem Fall
muss man Glaube mit Vertrauen übersetzen. Vertrauen auf eine Person heißt
Gewissheit haben, dass mich jener, dem ich mein Vertrauen schenke, nicht
enttäuscht.
Wenn ich erst etwas „sehen“ will, ehe ich „glauben“
mag, erst Garantien verlange, ehe ich vertraue, dann habe ich das Vertrauen
schon versagt. Ich wage nicht das Loslassen meiner selbst, das zum Wesen
allen Vertrauens gehört. Vertrauen entsteht nur dort, wo man bereit ist sich
selbst aufzugeben. Setzt man dieses Vertrauen auf Menschen wird man
Enttäuschungen erleben. Setze ich das Vertrauen auf Gott, der die Wahrheit
und Gerechtigkeit ist, dann werde ich sicheren Boden unter den Füssen haben.
Nur wer es mit Jesus wagt, wer sich Jesus öffnet und
anvertraut (also „glaubt“ oder „nachfolgt“), kann und wird erfahren, dass
Jesus wirklich das ist, was er in seinem Wort (Bibel) sagt. Es ist die
uralte Menschfrage: Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Hast du eine sichere
Antwort? Jesus aber hat gerade da die leuchtende Gewissheit, wo für die
Menschen das dunkle und beängstigende Rätsel liegt.

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dieser Stelle möchten wir auch auf die Seite
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